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Hardware-System · Einmalkauf · Patentiert · echte Kirchenorgel

ecantore Orgelansteuerung

Selbstspieleinrichtung für Kirchenorgeln — besonders einfach zu bedienen, auch ohne Vorkenntnisse. Die intuitive Bedienung per Fernbedienung beruht auf einer Verfahrenserfindung, die Stephan Renkens 2009 zum Patent angemeldet hat.

ecantore ist unter den Hardware-Selbstspieleinrichtungen das System mit der einfachsten Bedienung: Liednummer eingeben, Liederbuch wählen, OK drücken — die Orgel spielt. Keine Vorbereitung, keine Liedliste, keine Einarbeitung. Das kann jeder im Pfarrteam übernehmen, der die Liednummer kennt. Grundlage ist ein patentiertes Steuerungsverfahren, das die spontane Liedauswahl über eine Fernbedienung erst ermöglicht. ecantore ist besonders gut geeignet für Orgeln mit MIDI-Anschluss — in Zusammenarbeit mit Pfeifenorgelbauern wurden aber auch schon viele Pfeifenorgeln erfolgreich automatisiert.

Hinweis: Renkens bietet zwei unterschiedliche Produkte an. Diese Seite beschreibt die ecantore Orgelansteuerung (Hardware, echte Orgel spielt) — vergleichbar mit Organola. Für die ecantore go App (Lautsprecher-Lösung, vergleichbar mit eklecia / Opus Musici) → ecantore go im Detail →

Was die ecantore Orgelansteuerung kann

Ein kleines Gerät an der Orgel, eine handliche Fernbedienung im Kirchenraum — beide sprechen per Funk. Kein Kabel, kein WLAN, kein Internet. Der Bediener wählt das Liederbuch (Gotteslob, EG, NAK oder Orgelwerke), gibt die Nummer ein, drückt OK. ecantore spielt Vorspiel und Strophen automatisch, stoppt am Ende von selbst. Kehrvers, Wiederholung, Lautstärke — alles direkt an der Fernbedienung.

Optional lässt sich ecantore mit einer Cloud verbinden: Der Kirchenmusiker nimmt Vorspiele zuhause auf — am Sonntag spielt sie die echte Orgel im ganzen Pfarrverbund. Seine musikalische Handschrift, überall, ohne Reise. Pfarrer, Messner, Kirchenmitglieder bereiten Liedpläne gemeinsam vor. Das System funktioniert aber vollständig auch ohne Cloud — sie ist ein Mehrwert, keine Voraussetzung.

ecantore ist in Deutschland und Österreich weit verbreitet: von der Dorfkirche mit mechanischer Pfeifenorgel bis zum vernetzten Pfarrverbund. Hersteller und Ansprechpartner ist Renkens Orgel- und Kirchenelektronik GmbH aus Würselen.

Optionale Audioausgabe: das Soundmodul

Für Kirchen und Kapellen ohne Orgel — oder als Ergänzung dort, wo nur ein Teil der Orgel erreichbar ist — bietet ecantore das optionale Soundmodul (ecSM). Es erzeugt Orgelklang über Lautsprecher aus demselben Liedbestand. Das Soundmodul ist dabei kein eigenständiges Produkt, sondern eine Erweiterung der Hardware-Plattform: Das Gerät ist technisch identisch mit der Orgelansteuerung, erzeugt aber zusätzlich Audiosignale für angeschlossene Lautsprecher.

Soundmodul vs. Orgelansteuerung: Beide verwenden dasselbe Hardware-Gehäuse (ecSM V4, 196 × 109 × 44 mm). Der Unterschied liegt in der Software und den Anschlüssen — Soundmodul hat zusätzlich Audio-Ausgänge. Das ermöglicht es, ein bestehendes System zur Audioausgabe nachzurüsten oder ein Gerät flexibel in beiden Rollen zu betreiben.

Orgeltypen — für welche Orgeln ist ecantore geeignet?

ecantore ist für alle gängigen Kirchenorgeltypen erhältlich:

  • Digitalorgel / Elektronische Orgel: Direktanschluss, kein Umbau, sofort spielbereit.
  • Pfeifenorgel mit elektrischer Traktur: Über ein Steuergerät, das die Orgelpfeifen direkt anspricht — unsichtbar eingebaut, kein Eingriff ins Instrument.
  • Pfeifenorgel mit mechanischer oder pneumatischer Traktur: Über den Manualaufsatz — er drückt die Tasten wie Finger eines Organisten, reversibel und ohne Eingriff in die Mechanik.
  • Kirche ohne Orgel — Soundmodul oder Orgelsampler: Das ecantore Soundmodul erzeugt echten Orgelklang über eine Lautsprecheranlage. Alternativ lässt sich ecantore auch an einen Orgelsampler (z. B. Hauptwerk oder GrandOrgue) anschließen — für Gemeinden, die bereits ein hochwertiges Sampleset im Einsatz haben.

Das macht ecantore besonders

Einfachheit

Jeder kann es — sofort, ohne Einarbeitung

Es gibt keine Schulung, keine Handbücher, die gelesen werden müssen. Wer eine Liednummer kennt, kann ecantore bedienen. Der Pfarrer, der Messner, ein Gemeindemitglied. Die Fernbedienung ist so gestaltet, dass sie in 30 Sekunden verstanden ist.

Klang

Die eigene Orgel der Gemeinde erklingt

Kein Lautsprecher, kein Digitalklangsatz — Ihre Orgel, so wie sie immer geklungen hat. Die Gemeinde hört den vertrauten Klang ihres Gotteshauses. Das ist der Unterschied, den man spürt.

Zuverlässigkeit

Funktioniert immer — unabhängig von Internet und Technik

Kein WLAN, kein Mobilfunk, kein Cloud-Anbieter, der ausfallen könnte. ecantore kommuniziert per Funk direkt zwischen Fernbedienung und Orgel. Am Sonntagmorgen ist das kein Detail — es ist die Grundlage.

Freiheit

Spontan — kein Gottesdienst muss vorab geplant werden

Anders als Systeme mit fester Liedliste kann ecantore jedes Lied auf Zuruf spielen. Der Pfarrer entscheidet im Gottesdienst, welches Lied als nächstes kommt — und ecantore spielt es. Sofort. Mit Vorspiel.

Pro und Contra im Überblick

    Vorteile

  • Die echte Orgel erklingt — kein Lautsprecher-Ersatz, kein Klangkompromiss
  • Liednummer eingeben, OK drücken — fertig. Kein Aufwand, kein Training
  • Spontane Liedwahl jederzeit — kein Plan vorab nötig
  • Integrierter Liedanzeiger für den Kirchenraum — kein Mitbewerber bietet das
  • Funktioniert immer — kein Internet, kein WLAN, kein Ausfallrisiko
  • Alle Orgeltypen: Digitalorgel, Pfeifenorgel (elektr., mech., pneum.)
  • Einmalkauf — einmal zahlen, für immer nutzen, kein Abo
  • 6.000+ Lieder: Gotteslob, EG, NAK, Orgelwerke — alles dabei
  • App-Steuerung für Pfarrer, Kirchenmusiker, Messner (iOS, Android)
  • Kirchenmusiker nimmt zuhause auf — alle Orgeln im Verbund spielen es
  • Weit verbreitet in Deutschland und Österreich — bewährt seit 2009
  • Made in Germany · ein Ansprechpartner für alles (Renkens, Würselen)

    Nachteile

  • Höhere Anschaffungskosten als App-Lösungen
  • Installation durch Fachbetrieb nötig (je nach Orgeltyp)
  • Gesamtkosten je nach Konfiguration (Grundpreise öffentlich ab 1.390 €)
  • Ohne vorhandene Orgel nur Soundmodul oder ecantore go möglich
  • Kein sofortiger Start — Vorlaufzeit bei Installation
  • Website (ecantore.de) noch im Redesign (Stand 2026)

Für wen ist die ecantore Orgelansteuerung geeignet?

Geeignet

Kirchengemeinden mit vorhandener Orgel

Das Kernanwendungsfeld: Eine Gemeinde hat eine Orgel, aber keinen zuverlässigen Organisten mehr. ecantore lässt die echte Orgel spielen — mit dem gewohnten Klang, ohne Lautsprecher-Kompromiss.

Geeignet

Pfarrverbünde und Dekanate

Durch Cloud-Vernetzung können Liedpläne zentral für alle Gemeinden erstellt werden. Dekanatsmusiker nehmen Vorspiele zuhause auf und verteilen sie an alle Systeme im Verbund.

Bedingt geeignet

Kapellen ohne Orgel — mit Soundmodul

Mit dem optionalen Soundmodul und Lautsprecher möglich — aber das ist ein anderes Klangbild als eine echte Orgel. Alternativ: ecantore go App als sofort einsatzfähige Lösung ohne Hardware-Installation.

Weniger geeignet

Sehr kurzfristiger oder temporärer Bedarf

Wer nur für wenige Monate oder sporadisch eine Lösung braucht, ist mit der ecantore go App (Free-Einstieg, monatlich kündbar) günstiger und schneller. Hardware lohnt sich erst bei dauerhafter Nutzung.

Fazit

ecantore ist die einzige Lösung, bei der am Sonntag die eigene Orgel der Gemeinde erklingt — nicht ein Lautsprecher. Und das ohne Organisten, ohne Vorbereitung, für jeden bedienbar. Das ist der Kernunterschied zu allen App-Lösungen. Der Preis ist höher als ein monatliches Abo, aber nach wenigen Jahren deutlich günstiger — und das Gerät bleibt dauerhaft Eigentum der Gemeinde.

ℹ Patent DE102009000290
Das ecantore-Verfahren — Liedauswahl per Kennung, automatisches Vorspiel, Strophensteuerung und Liedanzeiger — ist durch das deutsche Patent DE102009000290 geschützt (angemeldet 2009, erteilt 2010). Wir empfehlen Gemeinden, beim Kauf vergleichbarer Systeme nach der patentrechtlichen Absicherung des eingesetzten Verfahrens zu fragen.